Kirchen/Gemeinden unterstützen Schulen

Einreicher*in:

Thüringer Gemeinschaftsbund e.V. Verband Landeskirchlicher Gemeinschaften

Projektbeschreibung

Im Schuljahr 2019/2020 wollen die Freie evangelische Gemeinde Erfurt (FeG Erfurt) und die Landeskirchliche Gemeinschaft Erfurt (LKG Erfurt) wieder gemeinsam zwei junge Menschen beschäftigen, die sich in einem Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) engagieren (jeweils ein(e) FSJlerIn in der FeG und ein(e) FSJlerIn in der LKG). Die zwei arbeiten zu 60% an Erfurter Schulen in den Bereichen, in denen Unterstützung benötigt wird, und zu 40% in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden mit.

Unsere Motivation für den Einsatz an Schulen ist der diakonische Gedanke, in unsere Stadt/ Gesellschaft hineinzuwirken, Heranwachsende in ihrer Persönlichkeitsbildung zu fördern und Schulen in ihrem Erziehungsauftrag in Zeiten knapper Ressourcen und großer Herausforderungen zu unterstützen. Das Jugendalter ist eine Zeit der Veränderung, des Wandels und der Reifung. Diese bietet Risiken und Chancen und verläuft u.a. temperaments- und typbedingt sehr unterschiedlich. Daher möchten wir gerne gerade für diese Altersgruppe Angebote machen.

Als Gemeinden werden wir dabei durch Pais unterstützt, eine Organisation, die diese Form des FSJs nicht nur in Deutschland, sondern international seit vielen Jahren anbietet und die erforderlichen Schulungen übernimmt.
Wie sieht der Einsatz der FSJlerInnen konkret aus? Bisher sind sie an verschiedenen Erfurter Schulen tätig, die daran Interesse bekundet haben. So wurden bisher AGs und eine Hausaufgabenbetreuung angeboten, unter Aufsicht von LehrerInnen Unterricht in verschiedenen Klassenstufen zu unterschiedlichen Themen gestaltet sowie Gesprächs- und Hilfsangebote für SchülerInnen in einer „Teestube“ unterstützt oder ein Pilgerweg von SchülerInnen begleitet. U.a. gestalteten die FSJlerInnen Schulstunden zum Thema “Stärkensieb”. Dieses fertig ausgearbeitete Konzept hat das Ziel, den Schülern ihre Fähigkeiten aufzuzeigen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen Möglichkeiten zu zeigen, wie sie sich in unserer Gesellschaft engagieren können. Die FSJlerInnen beteiligen sich regelmäßig mit eigenen Aktionen an Projektwochen der Schulen. An einer Schule wurden sie am Ende der letzten Schuljahre jeweils für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Innerhalb der Gemeinden arbeiten die FSJlerInnen in der Jugendarbeit der jeweiligen Gemeinde mit. Sie begleiten dabei auch einzelne Jugendliche in ihrer Persönlichkeits- und Glaubensentwicklung intensiv und regelmäßig in Form eines Mentoring-Programms, das dazu anleitet, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu werden, und dazu herausfordert, eigene Grenzen auszuweiten. Dieses Angebot ist grundsätzlich auch für SchülerInnen der verschiedenen Schulen offen.
Da sich beide Gemeinden ausschließlich aus Spenden finanzieren, stellt die Beschäftigung der FSJlerInnen eine erhebliche finanzielle Herausforderung dar (pro Jahr und Person ca. 7000 €), bei der wir auf Unterstützung angewiesen sind. Möglich ist das Projekt nur durch ehrenamtliches Engagement und Spenden.

Themenfeld(er):

  • Kinder und Jugendliche

Links

Förderung durch SpendenParlament:

Förderung für 2019 beantragt



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